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SURIYE PASSAGE – DER AUSSTELLUNGSORT

In der Suriye Passage, einer der schönsten und größten Passagen in Beyoglu, erbaut in der Jahrhundertwende, befindet sich der Ausstellungsort SUPA. Wenn man in sie über die Istiklal-Flaniermeile betritt und nach oben schaut fällt einem sofort, zwischen den allen bunten Drachen, eine Brücke auf. Diese SUPA-MANZARA-Brücke zieht die Menschen wie ein Magnet nach oben in den 4. Stock und ebnet gleichzeitig den Weg zum Eingang in die Ausstellung ÖZLEM.

LUFTRAUM = SEHNSUCHTSORT

Der Luftraum der Passage, der sich über 7 Stockwerke erstreckt, wird mit vielen bunten, Hexagon-förmigen Drachen behängt. Jeder Drachen ist an einer Schnur befestigt, die zu einem DIN A4 Schild führt. Hier kann der Besucher die einzelnen Portraits, der in der Passage lebenden und arbeitenden Personen nachlesen. Der Text beschreibt die Person, auch mit ihren Kindheitserlebnissen, die sie persönlich und beruflich geprägt haben. Allen Mietern der Passage wird ein von Erdogan Altindis gestalteter Drache zugewiesen. Es gibt weitere Drachen, die den Künstler selbst vorstellen. Diese ca. 70 Drachen hängen quer durch die Passage, von unten nach oben, mit leuchtenden Farben und Fransen, sie bewegen sich im leichten Luftwirbel. Die vielzähligen und vielfältigen leuchtend farbigen Drachen werden die Menschen von der viel frequentierten Istiklal Strasse in die Passage hineinziehen. Der Drachen steht als Symbol für das innere Kind, für Grenzenlosigkeit und Freiheit. Mit dieser Leichtigkeit und einem Stück Naivität entsteht das Gesamtkunstwerk ÖZLEM. Schon die Vorbereitungen der Ausstellung gehen mühelos voran.

Die Ausstellung, die die Besucher mit allen Sinnen erleben können, wird die Menschen berühren, da sie sich selbst mit ihren Sehnsüchten, Träumen und Erinnerungen wieder finden werden.

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DAS LEBEN DER DRACHENKINDER

Oft leben wir Tür an Tür, Rücken an Rücken, und kennen unseren Nachbarn nicht. Vieles bleibt uns dadurch verwehrt. Die Drachen in der Suriye Passage machen solch einen Mikrokosmos wahrnehmbar. Die Menschen sind sichtbar und können sich so unbefangen und unbeschwert aufeinander zu bewegen. In einer Gesellschaft, die sich immer mehr entfremdet, kommen sie, geleitet von ihren kindlichen Sehnsüchten und Träumen, wieder zusammen. Auch dafür steht die Idee der Ausstellung ÖZLEM, die im 4. Stock ihre Fortsetzung findet.